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JPEG & TIFF | Why we opt for JPEG!

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JPEG & TIFF | Warum wir uns für JPEG entscheiden!

von Chris Vandebroek am Mai 28 2024
JPEG vs. TIFF – Es gäbe so viel dazu zu sagen. Leider ist das Thema sehr technisch und wissenschaftlich, sogar extrem nerdig. Perfekt geeignet jeden Fotografen zu langweilen. Wir beschränken uns also auf die hilfreichsten Informationen für Fotografen und erklären, warum niemand etwas verpasst, wenn unsere Services gebucht und Scans als JPG Dateien ausgeliefert werden. Der Mythos besagt, dass TIFF-Scans immer besser sind als JPEG-Scans, dass die Farben besser sind, dass größere Dateien besser sind, usw. usw. Die Wahrheit ist: Das ist alles allgemeiner Bull****. In dem sehr speziellen Fall von Labor-Scans hängt alles von den Einstellungen der Geräte, dem Grad der Komprimierung, den Beschränkungen der Scanner selbst und der Verwendung der Fotos ab. Überlegungen zur Ausgabe Wenn alles richtig gemacht/eingestellt wurde, wirst du den Unterschied zwischen JPEG und TIFF nicht bemerken und die Dateien werden sich auch in der Nachbearbeitung gleich verhalten. "Seeing is believing" wie man so schön sagt, überzeuge dich also selbst: Um die Fotos wirklich vergleichen zu können, stellen wir diese über die Optik Oldschool Dropbox zum Download bereit. Die Dateien in dem ZIP-Archiv stammen direkt aus dem Scanner. Es wurden keine Bearbeitungen vorgenommen, nichts. Download starten: Optik Oldschool JPEG & TIFF Archiv Du wirst feststellen, dass diese Vergleichsfotos nicht pixelgenau übereinstimmen. Der Film wurde zweimal pro Foto gescannt, um die beiden Formate (JPEG und TIFF) zu speichern. Leichte Verschiebungen des Films lassen sich beim erneuten Scannen der Rollen nicht vermeiden. Fotos gemacht von @jnoz35Aufgenommen auf Kodak Gold 200 / 645 Mittelformat.Gescannt mit einem Noritsu HS-1800 Scanner-Einstellungen / Einschränkungen Fuji Frontiers (SP500 oder SP3000) erzeugen großartige Scans, können aber keine Fotos in 16-Bit speichern. Unabhängig von den Einstellungen ist jedes JPEG oder TIFF, das von einem Fuji Frontier erzeugt wird, ausschließlich 8-Bit. Die Scanner erlauben es, den Komprimierungsgrad zu ändern, so dass wir uns für die bestmögliche JPEG-Ausgabe entschieden haben. Ein Noritsu-Scanner kann 16-Bit-TIFF-Scans erzeugen, ABER das muss speziell eingestellt werden. Mit den Standard-JPEG/TIFF-Einstellungen des Noritsu lassen sich auch nur 8-Bit-Dateien erzeugen. Auch hier lässt der Noritsu verschiedene Komprimierungsstufen zu, und wir haben uns für die beste Qualität entschieden. Die Wahl, die einen größeren Einfluss auf die Qualität deiner Scans hat, ist die Scangröße (Pixelauflösung). Höhere Auflösung = mehr Details. Deshalb bieten wir bei Optik Oldschool nur eine Größe an: XL. Fuji Frontier - XL 35mm = 5444x3649px 645 = 4842x3649px 6x6 = 3637x3637px 6x7 = 4547x3649px Noritsu HS1800 - XL 35mm = 6774x4492px 645 = 4824x3533px 6x6 = 4760x4832px 6x7 = 5902x4815px Die höchsten Auflösungen, die beide Scanner erzeugen können. Bei diesen Auflösungen kannst du dir sicher sein, dass keine Informationen, die der Fuji Frontier oder Noritsu erfasst haben, verloren gehen und du behälst die volle Flexibilität bei der Nachbearbeitung. Die Verwendung der Fotos Letztlich kommt es darauf an, was du mit deinen Scans/Fotos machen willst. Sei die sicher, dass die Fälle, in denen du 16-Bit-TIFF-Dateien benötigst, sehr begrenzt sind. Sobald das Internet ins Spiel kommt, wird alles nur noch 8-Bit sein. Für die Präsentation von Fotos in sozialen Medien oder in deinem Portfolio gibt es keine Unterstützung für 16-Bit. Deine Fotos drucken lassen: Auch hier werden meist HQ JPEG-Dateien bevorzugt. Warum? Ganz einfach, weil selbst die hochwertigsten Druckmaschinen nicht alle Informationen wiedergeben können, die ein echtes 16-Bit-TIFF enthält. Deine Dateien müssen konvertiert werden, damit sie den Ausgabefähigkeiten der Geräte entsprechen. Qualitativ hochwertige JPEGs sind für qualitativ hochwertige Drucke völlig ausreichend. Deine Drucke werden genauso gut aussehen wie die von TIFF-Dateien. JPEG ist ein großartiges Format, das zu Recht so erfolgreich geworden ist und als De-facto-Standard für die Fotografie gilt. Selbst moderne Digitalkameras unterstützen kein echtes 16-Bit-Format. Die besten Sensoren auf dem Markt können bis zu 14-Bit pro Kanal auflösen, und diese sind dann auch nur im RAW-Format verfügbar. Die andere Option, die Digitalkameras bieten, ist: JPEG 😊🤯 Aber aber... die Farben (Verwendung #2) Die Farben werden nicht durch das Dateiformat bestimmt, sondern durch den Farbraum, in dem Fotos gespeichert werden. Sofern der Noritsu nicht speziell auf 16-Bit eingestellt ist, werden sowohl Fuji Frontiers als auch Noritsus den gleichen Farbraum verwenden. Bei der Nachbearbeitung in Lightroom oder Capture One hast du mit diesen Softwarepaketen alles im Griff und du musst nichts weiter beachten, als deinen Stil auf deinen Fotos anzuwenden. Sowohl LR als auch C1 sind nicht-destruktiv, d.h. alle von dir vorgenommenen Bearbeitungen werden nicht in der Quelldatei gespeichert. Sobald du deine Fotos exportierst, werden alle Änderungen auf die Zieldatei angewendet. Bei der Arbeit mit Photoshop ist dies jedoch anders. Wir empfehlen dringend, Änderungen nur im 16-Bit-Modus vorzunehmen. Wenn du Zwischenergebnisse für eine spätere Bearbeitung aufbewahren möchtest, verwende Ebenen und speichere die Bearbeitungsdatei als PSD oder TIFF-Datei (mit Ebenenunterstützung). Zu guter Letzt Die Verwendung von JPEG spart Speicherplatz. Wir alle sparen Festplattenplatz und müssen weniger häufig neue Hardware kaufen. Wir sparen Netzwerkbandbreite und damit Energie und du bekommst deine Scans auch noch schneller! Braucht es wirklich die X-fache Dateigröße für einen unsichtbaren Unterschied? JPEG ist für Fotos das, was MP3 für Musik ist. Das Dateiformat macht die Dinge nicht besser oder schlechter, aber richtig verwendet, macht es Daten kompakter. Und noch etwas: Das menschliche Auge kann die Menge an Farben, die echte 16-Bit-TIFFs speichern können, nicht auflösen. Selbst wenn es also einen magischen Ort gäbe, in dem alles 16-Bit wäre (Scans, Monitore und Abzüge), könnten wir mit unseren Augen nicht alle Farben sehen... __________ Die Funktionsweise der JPEG-Komprimierung interessiert dich? Wir empfehlen den Beitrag von Christopher G. Jennings zu diesem Thema: https://cgjennings.ca/articles/jpeg-compression/
Kodak Gold 200 | 35mm vs. 120

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Kodak Gold 200 | 35mm vs. 120

von Chris Vandebroek am Mai 19 2024
Der wahrscheinlich bekannteste Consumer-Film von Kodak und auch derjenige mit der besten Verfügbarkeit. Mit der Wiedereinführung von Gold 200 im 120er Mittelformat haben wir nun (mindestens) einen Grund mehr, unsere Mittelformatkamera zu zücken und loszulegen! Kodak Gold 200 Gold 200 zeichnet sich durch ein recht feines Korn aus (selbst in 35mm) und gibt Farben mit mittlerem Kontrast und recht warmen Tönen wieder. Der Film hat einen guten Belichtungsspielraum in jedem Format, ist ideal für Tageslichtaufnahmen, kommt aber nicht so gut mit Unterbelichtung zurecht wie die Filme der professionellen Kodak-Serie. Alle Fotos aus diesem Blog können in voller Auflösung weiter unten auf der Seite heruntergeladen werden. 35mm and 120 medium format Wir vergleichen diesen Film in beiden Formaten und wollen herausfinden, wie sie sich jeweils verhalten. Offensichtlich kein sehr fairer Vergleich, wenn es um die Beurteilung des Korns, der Schärfe und sichtbaren Details geht. Das Mittelformat gewinnt hier ganz klar, allein schon durch die Größe des Negativs. 35mm schlägt sich allerdings auch sehr gut! Auf einem Noritsu HS-1800 gescannt – wie in diesem Blog zu sehen – ist der 35mm Film tendenziell farbneutraler als der 120er. Beim 120er Mittelformat ist Kodak Gold 200 dem Portra 400 recht ähnlich. Die Körnung ist etwas stärker ausgeprägt, der Unterschied fällt aber kaum auf, solange man nicht zwei Fotos direkt nebeneinander legt. Wir bei Optik Oldschool sind keine Porträtfotografen, aber den Scans unserer Kunden nach zu urteilen, scheint Gold 200 in 120 eine gute Wahl für diese Art der Fotografie zu sein. Wer die zusätzliche Lichtstärke und Flexibilität von Porta 400 nicht benötigt, dem wird Gold 200 gute Dienste leisten! Während Grün- und Rottöne in beiden Formaten sehr ähnlich aussehen, sind Blautöne beim 120er stärker gesättigt. Das lässt sich wahrscheinlich in der Nachbearbeitung anpassen. Der Detailreichtum des Films ist großartig! Wenn du beide Formate vergleichen möchtest, können die Dateien hier heruntergeladen werden. Fotos von @jnoz35Geschossen mit Canon A1 (35mm) / Bronica RF645 (120)Entwickelt und gesccannt von @optikoldschoolGescannt mit einem Noritsu HS-1800 Download: Kodak Gold 200 Vergleichsfotos in voller Auflösung Kodak Gold 200 ist im Online-Shop erhältlich, in den Formaten 120 und 35mm.
Portra 800 vs. CineStill 800T

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Portra 800 vs. CineStill 800T

von Chris Vandebroek am Mär 10 2024
Zwei Schwergewichte treten in der Nachtfotografie gegeneinander an. Das hier ist kein ultimativer Vergleichstest – dieser Blog soll informieren und dir ein Gefühl dafür geben, wann du eher zu welchem Film greifen solltest. Kodak Portra 800 Portra 800 ist bekannt für seine warmen und natürlichen Farben bei Tageslicht. In Kombination mit feinem Korn, sowohl im 120- als auch im 35mm-Format, gehört er heute zu den Top-Wahlen unter den ISO-800-Filmen. Die Bilder sind gesättigt und kräftig, mit einem weichen Kontrast. Der Film bietet einen großen Belichtungsspielraum, ist sehr verzeihend bei Unterbelichtung und erst recht bei Überbelichtung. Portra 800 betont warme Farbtöne. CineStill 800T Dieser Film wurde von der US-Firma CineStill Inc. entwickelt und ist eine Variante von Kodaks Vision-3-Film (Kodak 5219 500T). Durch das Entfernen der Remjet-Schicht kann er in jedem Labor mit dem Standard-C-41-Prozess entwickelt werden. Der Film zeigt ausgeprägte Halationseffekte, die zu seinen charakteristischen Eigenschaften gehören. Da er auf Kunstlicht (Tungsten) abgestimmt ist, verwandelt er warme Farbtöne in kühlere und sorgt für einen sehr cineastischen Look. Genug Worte – zeig mir Fotos! Diese beiden Fotos zeigen deutlich den Hauptunterschied: warme Farben versus kühler, cineastischer Look. Viel Neonlicht kombiniert mit etwas Mondlicht (und einem Rolls-Royce). Der Unterschied wird weniger deutlich, wenn man sich in einer vollständig künstlich beleuchteten Umgebung befindet (Düsseldorfer U-Bahn-Station) und kein natürliches Licht vorhanden ist. Der größte Unterschied liegt dann im Halationseffekt. Dieser ist zwar weiterhin sichtbar, aber der cineastische Look wirkt insgesamt subtiler. Umgebungslicht (selbst wenn es nur Mondlicht ist) verstärkt die Wärme von Portra 800. CineStill 800T bleibt aufgrund des Halationseffekts kühler, da Lichtquellen rötlich erscheinen. Fotos von @cvandebroekEntwicklung und Scan von @optikoldschool Kodak Portra 800 ist im Online-Shop sowohl im 120- als auch im 35mm-Format erhältlich.CineStill 800T ist im Online-Shop ist sowohl im 120- als auch im 35mm-Format erhältlich.